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Psychische Gesundheit im NLZ: was belegt ist

Wie geht es Kindern und Jugendlichen im Leistungsfußball psychisch? Dieser Text stellt zusammen, was zwei Übersichtsarbeiten und eine deutsche Studie berichten, wie Fachleute das Umfeld im NLZ beschreiben, welche Unterstützung es dort geben kann und wo es geprüfte Hilfe gibt. Jeweils mit Bezugsgruppe und Jahr, ohne Diagnose und ohne Prognose für euer Kind.

Aktualisiert am 23.10.202611 Min. Lesezeit

Eine Mutter und ihr jugendlicher Sohn gehen am Abend von hinten gesehen nebeneinander auf einem Weg neben einem leeren Trainingsplatz, sie hat die Hand leicht auf seine Schulter gelegt, er trägt eine Sporttasche.
KI-generiertes Symbolbild
Inhalt(11 Abschnitte)

Leistungssport im Jugendalter heißt Auswahl, Vergleich und Erwartung. Irgendwann fragen sich viele Eltern, was das mit der Psyche ihres Kindes macht. Die ehrliche Antwort beginnt mit einer Einschränkung: Für deutsche Leistungszentren haben wir dazu kaum belastbare Zahlen gefunden.

Dieser Text stellt zusammen, was Studien über Gruppen junger Sportlerinnen und Sportler berichten, wie Fachleute aus der Praxis das Umfeld beschreiben, welche Unterstützung es im Leistungszentrum geben kann und wo es Hilfe außerhalb des Vereins gibt. Woran ihr im Alltag merkt, dass Druck zu viel wird, steht in Druck im Jugendfußball erkennen und gegensteuern; was ihr tun könnt, wenn euer Kind aufhören will, in Wenn euer Kind nicht mehr Fußball spielen will. Dieser Text stellt keine Diagnose und gibt keine Behandlungsempfehlung.

Was belegt ist — und was nicht

Eine Erhebung, die beziffert, wie es Spielerinnen und Spielern in deutschen Leistungszentren psychisch geht, haben wir in den von uns geprüften Quellen nicht gefunden (Stand 23.10.2026). Was es gibt, sind internationale Übersichtsarbeiten und einzelne Studien mit kleinen Gruppen. Sie beschreiben Gruppen, nicht ein bestimmtes Kind.

Zwei dieser Übersichtsarbeiten konnten wir nur in der Zusammenfassung der Autorinnen und Autoren lesen; die Volltexte waren für uns nicht abrufbar. Was wir daraus berichten, stützt sich deshalb allein auf diese Zusammenfassungen.

Was eine Übersichtsarbeit zum Jugendfußball berichtet

Eine systematische Übersichtsarbeit von Praisan und Kollegen (Sport Sciences for Health, Februar 2026) hat Studien zu Fußballspielerinnen und -spielern im Alter von 12 bis 19 Jahren ausgewertet. Aufgenommen wurden Arbeiten, die geprüfte Messinstrumente für psychische Gesundheit oder Wohlbefinden verwendeten und auf Englisch erschienen sind; gesucht wurde im Januar 2025. 25 Studien mit zusammen 7.123 Teilnehmenden erfüllten die Kriterien, 15,8 Prozent davon weiblich.

Übersichtsarbeit zum Jugendfußball (Praisan u. a. 2026, Zusammenfassung)

25

Studien ausgewertet

Quelle [1]

7.123

Spielerinnen und Spieler von 12 bis 19 Jahren

Quellen [1] [2]

15,8 %

davon weiblich

Quelle [1]

Die Spannweiten der Ergebnisse sind groß. Die Autoren berichten Anteile mit erhöhten Symptomen von „8–21% for anxiety, 6.5–40% for depression“ (auf Deutsch: „8–21 % für Angst, 6,5–40 % für Depression“), dazu Werte für psychische Belastung, eingeschränktes Wohlbefinden und gestörtes Essverhalten. Erhöhte Werte in einem Fragebogen sind keine Diagnose. Und die Spannweiten zeigen, wie verschieden die einzelnen Studien ausfallen. Eine Zahl für den Nachwuchsfußball in Deutschland lässt sich daraus nicht ablesen. Ob die Spielerinnen und Spieler in Leistungszentren trainierten, aus welchen Ländern sie kamen und auf welchem Niveau sie spielten, sagt die Zusammenfassung nicht.

Was in den Studien belastet und was schützt

Aufschlussreicher als die Spannweiten ist, was dieselbe Übersicht als belastend und als schützend nennt. Als Risikofaktoren führt sie unter anderem „female gender, older age, perfectionistic concerns, disempowering coaching climates“ auf (auf Deutsch: „weibliches Geschlecht, höheres Alter, perfektionistische Sorgen, ein nicht bestärkendes Trainingsklima“), als Schutzfaktoren „empowering climates, transformational leadership, harmonious passion, satisfaction of basic psychological needs“ (auf Deutsch: „ein bestärkendes Klima, transformationale Führung, harmonische Leidenschaft, die Erfüllung psychischer Grundbedürfnisse“). Was die Studien unter den einzelnen Begriffen genau verstehen, erklärt die Zusammenfassung nicht.

Was die Übersichtsarbeit als belastend und als schützend nennt

Als Risiko genannt

  • weibliches Geschlecht
  • höheres Alter
  • perfektionistische Sorgen
  • ein nicht bestärkendes Trainings­klima

Als schützend genannt

  • ein bestärkendes Klima
  • transformationale Führung
  • harmonische Leidenschaft
  • erfüllte psychische Grundbedürfnisse

Quelle [4]

Ihr Fazit: „Symptoms of MH problems are prevalent in youth football“ (auf Deutsch: „Symptome psychischer Probleme sind im Jugendfußball verbreitet“). Die Autoren leiten daraus den Bedarf an regelmäßigen Screenings der psychischen Gesundheit, an Fortbildung für Trainerinnen und Trainer, am Training psychologischer Fertigkeiten und an fachübergreifender Unterstützung ab. Und sie schreiben, dass mehr Langzeitstudien und Studien zu Maßnahmen nötig sind, besonders mit Spielerinnen.

Was eine Übersicht über junge Spitzensportler zeigt

Breiter angelegt ist ein Scoping Review von Gwyther und Kollegen (British Journal of Sports Medicine, 2024). Es wertet Studien mit jungen Spitzensportlerinnen und -sportlern aller Sportarten im Durchschnittsalter von 12 bis 17 Jahren aus. Ziel war, die Lage derer zu beschreiben, die für ihren Sport international reisen und an Wettkämpfen teilnehmen: 33 Studien mit Daten von 5.826 Athletinnen und Athleten. Am häufigsten untersucht war gestörtes Essverhalten (16 Studien), gefolgt von Angst (7) und Depression (5).

Wie viele so starke Symptome haben, dass üblicherweise eine Behandlung angezeigt wäre, haben für Depression nur zwei der Studien geschätzt und für Angst eine. Bei Depression lagen die Werte bei 7 Prozent in einer gemischten Gruppe und bei 14 Prozent der männlichen und 40 Prozent der weiblichen Athleten in einer anderen; bei Angst bei 8 Prozent der männlichen und 28 Prozent der weiblichen Athleten. Auch das ist eine Schwelle für Symptome, keine Diagnose im Einzelfall. Zwei Schätzungen zur Depression und eine zur Angst sind eine schmale Grundlage. Die Autorinnen und Autoren fordern selbst „Further representative research“ (auf Deutsch: „weitere repräsentative Forschung“).

Als häufige Risikofaktoren nennen sie das Geschlecht, den Status als Leistungssportler im Vergleich zu Nicht-Sportlern und „social/relationship factors (with coaches/parents/peers)“ (auf Deutsch: „soziale Faktoren und Beziehungen (zu Trainern, Eltern, Gleichaltrigen)“). Eltern stehen in dieser Aufzählung mit. In welche Richtung diese Beziehungen wirken, sagt die Zusammenfassung nicht.

Eine Studie aus Deutschland: was über eine Saison zusammenhing

Aus Deutschland stammt eine Längsschnittstudie von Insa Nixdorf, Jürgen Beckmann und Raphael Nixdorf (Frontiers in Psychology, April 2020). Die Teilnehmenden kamen aus einem vom Bundesinstitut für Sportwissenschaft geförderten Projekt. Zu Beginn nahmen 194 Nachwuchs-Leistungssportlerinnen und -sportler teil, im Schnitt 15 Jahre alt, 113 davon aus dem Fußball, die übrigen aus sieben weiteren Sportarten. Aufgenommen wurden nur Jugendliche aus mindestens einem regionalen Auswahlkader oder aus professionellen Nachwuchseinrichtungen. Von 85 lagen Daten zu allen drei Zeitpunkten einer Saison vor.

Gefragt wurde, was höhere Symptomwerte von Depression oder Burnout am Saisonende vorhersagte. Für beides benennen die Autoren zwei Merkmale: „dysfunctional attitudes“ (auf Deutsch: „dysfunktionale Einstellungen“), also Überzeugungen, in denen sich die Selbstbewertung zeigt, etwa zu Perfektion und Leistung oder zur Abhängigkeit von anderen, und Resignation als Art, mit Belastung umzugehen. Hinzu kamen fehlende Erholung bei den Symptomen von Depression und hoher chronischer Stress bei denen von Burnout. Bei Depression hing der Wert am Saisonende außerdem mit dem Wert zu Saisonbeginn zusammen.

Die Grenzen nennen die Autoren selbst: Die Studie erfasst Symptome per Fragebogen und „offers no clinical diagnosis“ (auf Deutsch: „liefert keine klinische Diagnose“). Über das Jahr fielen 56 Prozent der Teilnehmenden aus der Erhebung, die ausgewertete Gruppe ist klein. Was für eine Gruppe im Mittel gilt, sagt nichts darüber, wie es einem einzelnen Kind geht oder gehen wird.

Bemerkenswert ist eine Folgerung der Autoren: Die Vorbeugung psychischer Erkrankungen solle „not only be seen as an individual challenge, but as an organizational problem warranting organizational solutions as well“ (auf Deutsch: „nicht nur als Herausforderung des Einzelnen gesehen werden, sondern auch als Problem der Organisation, das Lösungen der Organisation erfordert“). Noch wichtiger als Aufklärung über psychische Gesundheit könne es sein, Sportlerinnen und Sportlern zu sagen, wo sie Hilfe finden. Trainern und Funktionären die Verantwortung dafür aufzubürden, halten sie dagegen für verfehlt.

Kernaussage: Die Autoren einer deutschen Studie mit Nachwuchs-Leistungssportlern folgern: Vorbeugung ist nicht nur Sache des Einzelnen, sondern auch der Organisation. Womöglich noch wichtiger sei, dass junge Sportlerinnen und Sportler wissen, wo sie Hilfe finden.

Quellen [19] [20]

Wie Fachleute aus der Praxis das Umfeld beschreiben

Max Pelka hat laut einer Folgenseite des Podcasts 1x1SPORT #FUSSBALLTRAINER als Sportpsychologe im Leistungszentrum von Fortuna Düsseldorf gearbeitet, bevor er zu RB Leipzig und zum FC Bayern wechselte (Seite laut ihren Metadaten vom 1. April 2025). Über das Umfeld sagt er: „Es ist ein Hauen und Stechen um die Positionen, die einen dann vielleicht in den Profibereich bringen. Und es wird, glaube ich, auf Kosten der mentalen Gesundheit in diesem Umfeld gegangen.“ Und über die Jugendlichen selbst: „Natürlich hat man als junger Spieler genau diese Erwartungshaltung, dass man es schaffen will. Man tut alles dafür – und da fallen dann manchmal andere Dinge unter den Tisch.“

Er beschreibt auch einen Konflikt, an dem Eltern beteiligt sind: Ein Spieler stehe oft zwischen den Erwartungen des Trainers, dem, was seine Eltern sehen wollen, und dem, was er selbst will. Sein Beispiel: „Vielleicht möchte sein Papa, dass er viele Tore schießt. Der Trainer will, dass er sich ans Pressing hält.“

Wie knapp sportpsychologische Betreuung sein kann, zeigt sein Einstieg. Laut der Folgenseite begann seine erste Stelle mit ein bis zwei Nachmittagen pro Woche für die U15, U16 und U17, und er merkte schnell, dass so keine individuelle Betreuung für jeden Spieler möglich war. Sein Weg führte über die Trainer: „Mein Ziel war es, dass die Trainer in der Lage sind, die Spieler mental zu begleiten, weil sie ja tagtäglich mit ihnen arbeiten.“ Das ist die Erfahrung eines Einzelnen in einem Leistungszentrum, ohne Jahresangabe. Wie es dort heute oder anderswo aussieht, sagt sie nicht.

Einen anderen Punkt spricht Prof. Dr. René Paasch vom Portal Die Sportpsychologen in einem Fachgespräch vom 31. August 2023 an: dass Spielern im Leistungszentrum zu viel abgenommen werden kann. „Wenn den Spielern jede Entscheidung abgenommen wird, könnten sie Schwierigkeiten haben, ihre eigenen Fähigkeiten zur Problemlösung zu entwickeln und sich als eigenständige Personen zu entfalten.“ Spieler könnten dann abhängig von äußerer Führung und ständiger Bestätigung werden, und das könne zu einem „fragilen Selbstwertgefühl führen, das stark von äußeren Erfolgen und Anerkennung abhängt“. Paasch formuliert das als Möglichkeit, nicht als Befund über bestimmte Leistungszentren.

Welche Unterstützung es im Leistungszentrum geben kann

Die Elternbroschüre von DFB und DFL (Fassung April 2025) zählt Sportpsychologinnen und Sportpsychologen zu den Personen im Leistungszentrum. Sie „haben ein großes und vielseitiges Einsatzgebiet. Sie unterstützen die Spieler und Trainer*innen z.B. bei der Leistungsentfaltung, im Selbstmanagement sowie im mentalen Training.“ (Druckseite 7). Dieselbe Seite schränkt ein: „Jedes LZ hat unterschiedliche Strukturen und die Aufgaben und Rollen der einzelnen Positionen variieren.“ Wie viel Sportpsychologie es am Standort eures Kindes gibt und wofür sie zuständig ist, erfahrt ihr deshalb nur beim Verein. Für Eltern nennt die Broschüre die Elternansprechpersonen als „die erste Anlaufstelle der Erziehungsberechtigten für allgemeine oder organisatorische Themen“.

Von außen kommt die Robert-Enke-Stiftung in die Leistungszentren; zu ihren Gründungsmitgliedern zählen laut ihrer Seite DFB und DFL. Laut ihrer Projektseite halten der frühere Profi Martin Amedick und der Journalist Ronald Reng seit 2016 für die Stiftung den Vortrag „Kopfgesundheit“ zur Aufklärung über Depressionen; Amedick war nach Angaben der Stiftung selbst einmal daran erkrankt. Die beiden seien „bereits bei gut 30 Klubs“ gewesen. Ein Datum für diese Zahl nennt die Seite nicht. Den Gedanken dahinter beschreibt die Stiftung so: Je eher ein junger Leistungssportler Bescheid wisse, „desto schneller würde er sich im Bedarfsfall Hilfe holen können, weil er weiß, wo er sie finden würde“.

Außerdem vergibt die Stiftung 2027 zum siebten Mal den „Förderpreis Seelische Gesundheit im Nachwuchsleistungssport“, mit einer eigenen Kategorie für Leistungszentren im Fußball (Meldung vom 28.08.2026). Ob ein Leistungszentrum dort teilnimmt oder einen Vortrag gebucht hat, ist kein Urteil über seine Arbeit. Nachfragen könnt ihr trotzdem.

Fragen, die ihr dem Leistungszentrum stellen könnt

  • Gibt es eine Sportpsychologin oder einen Sportpsychologen, für welche Altersklassen und wie oft vor Ort?
  • Ist die Sportpsychologie nur für Leistung und mentales Training da, oder kann euer Kind dort auch mit persönlichen Sorgen hingehen?
  • Was erfahren Trainer oder Verein von dem, was euer Kind dort erzählt?
  • Wer ist die Elternansprechperson, und an wen wendet ihr euch, wenn ihr euch Sorgen macht?
  • Gab es für die Mannschaft Informationen zur psychischen Gesundheit, etwa einen Vortrag?
  • Wer ist die oder der Kinderschutzbeauftragte? Laut Elternbroschüre haben sie „in jedem LZ eine wichtige Funktion“. Mehr zu Kinderschutz und Ansprechpersonen steht in Rechte im NLZ: Aufsicht, Versicherung, Daten, Kinderschutz.

Wo es Hilfe außerhalb des Vereins gibt

Die folgenden Stellen stammen aus dem Anlaufstellen-Verzeichnis dieses Portals (Stand 6. September 2026), die TelefonSeelsorge haben wir am 23. Oktober 2026 eigens geprüft. Nummern und Zeiten haben wir am 23. Oktober 2026 erneut auf den Seiten der Anbieter abgerufen. Diese Stellen beraten; eine Behandlung ersetzen sie nicht.

  • Kinder- und Jugendtelefon der Nummer gegen Kummer e. V.: 116 111, montags bis samstags von 14 bis 20 Uhr, samstags beraten dort Jugendliche. Laut Anbieter kostet der Anruf nichts und bleibt geheim. Euer Kind kann dort selbst anrufen, ohne euch.
  • Elterntelefon der Nummer gegen Kummer e. V.: 0800 111 0 550, montags, mittwochs und freitags von 9 bis 17 Uhr, dienstags und donnerstags von 9 bis 19 Uhr, laut Anbieter anonym und kostenlos. Diese Nummer ist für euch.
  • Beratungshotline der Robert-Enke-Stiftung, gemeinsam mit der Uniklinik RWTH Aachen: 0241 – 80 36 777, montags bis freitags von 9 bis 12 und von 13 bis 16 Uhr. Sie informiert laut Stiftung über Depressionen und deren Behandlungsmöglichkeiten, für Leistungssportler wie für Menschen außerhalb des Sports.
  • Ansprechstelle Safe Sport (Safe Sport e. V.): 0800 11 222 00, montags, mittwochs und freitags von 10 bis 12 Uhr, donnerstags von 15 bis 17 Uhr, kostenlos und auf Wunsch anonym, wenn es um körperliche, psychische oder sexualisierte Gewalt im Sport geht.
  • TelefonSeelsorge (TelefonSeelsorge Deutschland e. V.): 0800 111 0 111, 0800 111 0 222 oder 116 123, laut Anbieter Tag und Nacht erreichbar, kostenlos und anonym. Jeder kann dort anrufen, auch ihr.

Wenn euer Kind sagt, es wolle nicht mehr leben, oder ihr euch deswegen sorgt: Die Robert-Enke-Stiftung schreibt dazu, „jede Äußerung oder jeder Gedanke, sich das Leben zu nehmen muss ernst genommen werden!“ Für akute Fälle nennt sie die Feuerwehr unter 112 oder die Polizei unter 110. Rund um die Uhr erreichbar ist die TelefonSeelsorge (Nummern oben).

Weiterlesen

Dieser Text ist eine allgemeine Einordnung. Er ist keine medizinische, psychologische oder therapeutische Beratung, stellt keine Diagnose und empfiehlt keine Behandlung. Wenn ihr unsicher seid, wendet euch an eine der oben genannten Stellen.

Quellen

Jede Angabe im Text stützt sich auf diese Belege. Zitate stehen im Wortlaut. Fremdsprachige Zitate mit deutscher Übertragung.

  1. Quelle 1Übersichtsarbeit Jugendfußball: 25 Studien, 7.123 Spielerinnen und Spieler, 15,8 Prozent weiblich (Praisan u. a. 2026)

    abgerufen am 23.10.2026

    Zur Stelle im Text

    Zitat anzeigen (Original, EN)
    „Twenty-five studies (n = 7,123; 15.8% female) met the criteria.“

    Auf Deutsch: „25 Studien (n = 7.123; 15,8 % weiblich) erfüllten die Kriterien.“

    Übersetzung: NLZ-Wegweiser

  2. Quelle 2Einschlusskriterien und Suchzeitraum der Übersichtsarbeit (Praisan u. a. 2026)

    abgerufen am 23.10.2026

    Zur Stelle im Text

    Zitat anzeigen (Original, EN)
    „A systematic search was conducted in Web of Science, SPORTDiscus, and Scopus in January 2025, following PRISMA guidelines. Studies were included if they involved YFP aged 12–19, used validated MH or WB measures, and were published in English.“

    Auf Deutsch: „Im Januar 2025 wurde nach den PRISMA-Richtlinien systematisch in Web of Science, SPORTDiscus und Scopus gesucht. Aufgenommen wurden Studien mit jungen Fußballspielerinnen und -spielern im Alter von 12 bis 19 Jahren, die geprüfte Messinstrumente für psychische Gesundheit oder Wohlbefinden verwendeten und auf Englisch veröffentlicht waren.“

    Übersetzung: NLZ-Wegweiser

  3. Quelle 3Berichtete Anteile mit erhöhten Symptomen, Spannweiten über die Einzelstudien (Praisan u. a. 2026)

    abgerufen am 23.10.2026

    Zitat anzeigen (Original, EN)
    „Reported prevalence of elevated symptoms was 8–21% for anxiety, 6.5–40% for depression, up to 37% for distress, 17–30% for impaired WB, and 11–17% for disordered eating.“

    Auf Deutsch: „Die berichtete Häufigkeit erhöhter Symptome lag bei 8–21 % für Angst, 6,5–40 % für Depression, bis zu 37 % für psychische Belastung, 17–30 % für eingeschränktes Wohlbefinden und 11–17 % für gestörtes Essverhalten.“

    Übersetzung: NLZ-Wegweiser

  4. Quelle 4Risiko- und Schutzfaktoren laut Übersichtsarbeit (Praisan u. a. 2026)

    abgerufen am 23.10.2026

    Zur Stelle im Text

    Zitat anzeigen (Original, EN)
    „Various risk factors (e.g., female gender, older age, perfectionistic concerns, disempowering coaching climates) and protective factors (e.g., empowering climates, transformational leadership, harmonious passion, satisfaction of basic psychological needs) were identified.“

    Auf Deutsch: „Ermittelt wurden verschiedene Risikofaktoren (z. B. weibliches Geschlecht, höheres Alter, perfektionistische Sorgen, ein nicht bestärkendes Trainingsklima) und Schutzfaktoren (z. B. ein bestärkendes Klima, transformationale Führung, harmonische Leidenschaft, die Erfüllung psychischer Grundbedürfnisse).“

    Übersetzung: NLZ-Wegweiser

  5. Quelle 5Schlussfolgerung der Autoren (Praisan u. a. 2026)

    abgerufen am 23.10.2026

    Zitat anzeigen (Original, EN)
    „Symptoms of MH problems are prevalent in youth football, highlighting the need for regular MH screening, coach education, psychological skills training, and multidisciplinary support. More longitudinal and intervention research, particularly involving female players, is needed.“

    Auf Deutsch: „Symptome psychischer Probleme sind im Jugendfußball verbreitet. Das zeigt, dass es regelmäßige Untersuchungen der psychischen Gesundheit, Fortbildung für Trainerinnen und Trainer, Training psychologischer Fertigkeiten und fachübergreifende Unterstützung braucht. Nötig ist mehr Langzeit- und Interventionsforschung, besonders mit Spielerinnen.“

    Übersetzung: NLZ-Wegweiser

  6. Quelle 6Scoping Review zu jungen Spitzensportlern aller Sportarten: 33 Studien, 5.826 Athletinnen und Athleten (Gwyther u. a. 2024)

    abgerufen am 23.10.2026

    Zitat anzeigen (Original, EN)
    „Searches retrieved 3088 records, of which 33 studies met inclusion criteria, encapsulating data from 5826 athletes (2538 males, 3288 females).“

    Auf Deutsch: „Die Suche ergab 3.088 Treffer, davon erfüllten 33 Studien die Einschlusskriterien, mit Daten von 5.826 Athletinnen und Athleten (2.538 männlich, 3.288 weiblich).“

    Übersetzung: NLZ-Wegweiser

  7. Quelle 7Untersuchte Gruppe: junge Spitzensportler im Durchschnittsalter 12 bis 17, die international antreten (Gwyther u. a. 2024)

    abgerufen am 23.10.2026

    Zitat anzeigen (Original, EN)
    „This scoping review aimed to characterise the mental health and well-being of elite youth athletes who travel internationally and compete for their sport.“

    Auf Deutsch: „Ziel dieses Scoping Reviews war es, die psychische Gesundheit und das Wohlbefinden junger Spitzensportlerinnen und -sportler zu beschreiben, die für ihren Sport international reisen und an Wettkämpfen teilnehmen.“

    Übersetzung: NLZ-Wegweiser

  8. Quelle 8Am häufigsten untersuchte Themen: Essverhalten, Angst, Depression (Gwyther u. a. 2024)

    abgerufen am 23.10.2026

    Zitat anzeigen (Original, EN)
    „The most frequently studied issue was disordered eating (k=16), followed by anxiety (k=7), depression (k=5) and mixed anxiety/depression (k=2).“

    Auf Deutsch: „Am häufigsten untersucht war gestörtes Essverhalten (16 Studien), gefolgt von Angst (7), Depression (5) und gemischter Angst/Depression (2).“

    Übersetzung: NLZ-Wegweiser

  9. Quelle 9Nur zwei Schätzungen für Depression, eine für Angst (Gwyther u. a. 2024)

    abgerufen am 23.10.2026

    Zitat anzeigen (Original, EN)
    „whereas only two studies estimated caseness for depression (7% in a mixed-sex sample; 14% for males, 40% for females) and one for anxiety (8% for males, 28% for females).“

    Auf Deutsch: „für Depression schätzten das nur zwei Studien (7 % in einer gemischten Stichprobe; 14 % bei männlichen, 40 % bei weiblichen Athleten) und für Angst eine (8 % bei männlichen, 28 % bei weiblichen Athleten).“

    Übersetzung: NLZ-Wegweiser

  10. Quelle 10Häufige Risikofaktoren und Schlussfolgerung (Gwyther u. a. 2024)

    abgerufen am 23.10.2026

    Zitat anzeigen (Original, EN)
    „Common risk factors for mental ill-health included sex, athlete status (compared with non-athletes) and social/relationship factors (with coaches/parents/peers).“

    Auf Deutsch: „Zu den häufigen Risikofaktoren für psychische Erkrankungen gehörten das Geschlecht, der Status als Athletin oder Athlet (im Vergleich zu Nicht-Sportlern) sowie soziale Faktoren und Beziehungen (zu Trainern, Eltern, Gleichaltrigen).“

    Übersetzung: NLZ-Wegweiser

  11. Quelle 11Deutsche Längsschnittstudie: 194 Nachwuchs-Leistungssportler zu Beginn, 113 davon aus dem Fußball (Nixdorf u. a. 2020)

    abgerufen am 23.10.2026

    Zitat anzeigen (Original, EN)
    „At the first time of assessment (T1), a total of N = 194 German junior elite athletes (Mage = 15.08; SD = 1.95) participated in the study.“

    Auf Deutsch: „Zum ersten Messzeitpunkt (T1) nahmen insgesamt 194 deutsche Nachwuchs-Leistungssportlerinnen und -sportler teil (Durchschnittsalter 15,08 Jahre; SD = 1,95).“

    Übersetzung: NLZ-Wegweiser

  12. Quelle 1285 Teilnehmende mit Daten zu allen drei Messzeitpunkten (Nixdorf u. a. 2020)

    abgerufen am 23.10.2026

    Zitat anzeigen (Original, EN)
    „A total of N = 85 German junior elite athletes (Mage = 14.82; SD = 2.26) provided data on all three points of assessment“

    Auf Deutsch: „Insgesamt 85 deutsche Nachwuchs-Leistungssportlerinnen und -sportler (Durchschnittsalter 14,82 Jahre; SD = 2,26) lieferten Daten zu allen drei Messzeitpunkten“

    Übersetzung: NLZ-Wegweiser

  13. Quelle 13Einschluss: mindestens regionaler Auswahlkader oder professionelle Nachwuchseinrichtung (Nixdorf u. a. 2020)

    abgerufen am 23.10.2026

    Zitat anzeigen (Original, EN)
    „only junior athletes with high competition level (at least regional selection squad or members in professional junior development facilities) were included in the study.“

    Auf Deutsch: „nur Nachwuchssportlerinnen und -sportler mit hohem Wettkampfniveau (mindestens regionaler Auswahlkader oder Mitglied einer professionellen Nachwuchseinrichtung) wurden in die Studie aufgenommen.“

    Übersetzung: NLZ-Wegweiser

  14. Quelle 14Befund: dysfunktionale Einstellungen und Resignation, dazu fehlende Erholung bzw. chronischer Stress (Nixdorf u. a. 2020)

    abgerufen am 23.10.2026

    Zitat anzeigen (Original, EN)
    „identifies the following factors as relevant diatheses to burnout and depression in elite athletes: dysfunctional attitudes, negative coping strategy of resignation, missing recovery (depression only) and high levels of chronic stress (for burnout).“

    Auf Deutsch: „benennt folgende Faktoren als bedeutsam für Burnout und Depression bei Leistungssportlern: dysfunktionale Einstellungen, Resignation als negative Bewältigungsstrategie, fehlende Erholung (nur Depression) und hoher chronischer Stress (bei Burnout).“

    Übersetzung: NLZ-Wegweiser

  15. Quelle 15Sechs Vorhersagefaktoren laut Zusammenfassung, darunter der Ausgangswert bei Depression (Nixdorf u. a. 2020)

    abgerufen am 23.10.2026

    Zitat anzeigen (Original, EN)
    „dysfunctional attitudes (a and b), coping strategies (a and b), perfectionism (a), recovery (b), stress (a) and the level of depression at onset (b).“

    Auf Deutsch: „dysfunktionale Einstellungen (a und b), Bewältigungsstrategien (a und b), Perfektionismus (a), Erholung (b), Stress (a) und das Ausmaß der Depression zu Beginn (b).“

    Übersetzung: NLZ-Wegweiser

  16. Quelle 16Was mit dysfunktionalen Einstellungen gemeint ist (Messinstrument der Studie)

    abgerufen am 23.10.2026

    Zitat anzeigen (Original, EN)
    „The DAS assesses dysfunctional beliefs that are thought to reflect a person’s self-evaluation on 2 dimensions: perfectionism/performance evaluation and dependency.“

    Auf Deutsch: „Der Fragebogen erfasst dysfunktionale Überzeugungen, in denen sich die Selbstbewertung einer Person zeigen soll, auf 2 Dimensionen: Perfektionismus/Leistungsbewertung und Abhängigkeit.“

    Übersetzung: NLZ-Wegweiser

  17. Quelle 17Resignation als eine von drei negativen Bewältigungsstrategien (Messinstrument der Studie)

    abgerufen am 23.10.2026

    Zitat anzeigen (Original, EN)
    „In the case of elite athletes, Erdmann and Janke (2008) propose three negative strategies (escaping the situation, resignation, and self-pity).“

    Auf Deutsch: „Für Leistungssportler schlagen Erdmann und Janke (2008) drei negative Strategien vor (der Situation ausweichen, Resignation und Selbstmitleid).“

    Übersetzung: NLZ-Wegweiser

  18. Quelle 18Grenzen: nur Symptome, keine Diagnose; 56 Prozent Ausfall über ein Jahr (Nixdorf u. a. 2020)

    abgerufen am 23.10.2026

    Zitat anzeigen (Original, EN)
    „Despite the clinical construct of depression, the present study assesses syndromes only on a symptom-based level and offers no clinical diagnosis.“

    Auf Deutsch: „Ungeachtet des klinischen Konstrukts Depression erfasst die vorliegende Studie die Syndrome nur auf der Ebene von Symptomen und liefert keine klinische Diagnose.“

    Übersetzung: NLZ-Wegweiser

  19. Quelle 19Vorbeugung als Aufgabe der Organisation, nicht nur des Einzelnen (Nixdorf u. a. 2020)

    abgerufen am 23.10.2026

    Zur Stelle im Text

    Zitat anzeigen (Original, EN)
    „Therefore, prevention of mental disorders should not only be seen as an individual challenge, but as an organizational problem warranting organizational solutions as well.“

    Auf Deutsch: „Deshalb sollte die Vorbeugung psychischer Erkrankungen nicht nur als Herausforderung des Einzelnen gesehen werden, sondern auch als Problem der Organisation, das Lösungen der Organisation erfordert.“

    Übersetzung: NLZ-Wegweiser

  20. Quelle 20Wissen, wo es Hilfe gibt (Nixdorf u. a. 2020)

    abgerufen am 23.10.2026

    Zur Stelle im Text

    Zitat anzeigen (Original, EN)
    „However, it might be even more important not just to inform on mental health but to provide information on where athletes can seek help.“

    Auf Deutsch: „Noch wichtiger könnte es aber sein, nicht nur über psychische Gesundheit zu informieren, sondern darüber, wo Sportlerinnen und Sportler Hilfe suchen können.“

    Übersetzung: NLZ-Wegweiser

  21. Quelle 21Verantwortung nicht auf Trainer und Funktionäre abwälzen (Nixdorf u. a. 2020)

    abgerufen am 23.10.2026

    Zitat anzeigen (Original, EN)
    „It would be misdirected, to impose feelings of responsibility onto coaches and officials, but providing access to practitioners or initiatives with expertise in prevention and treatment of burnout and depression is an important task.“

    Auf Deutsch: „Es wäre verfehlt, Trainern und Funktionären Verantwortung aufzubürden; Zugang zu Fachleuten oder Initiativen mit Erfahrung in Vorbeugung und Behandlung von Burnout und Depression zu schaffen, ist aber eine wichtige Aufgabe.“

    Übersetzung: NLZ-Wegweiser

  22. Quelle 22Max Pelka: Sportpsychologe im NLZ von Fortuna Düsseldorf, danach RB Leipzig und FC Bayern (laut Folgenseite)

    abgerufen am 23.10.2026

    Zitat anzeigen
    „Im 1x1SPORT #FUSSBALLTRAINER Podcast sprechen wir erneut mit Max Pelka, der als Sportpsychologe im NLZ von Fortuna Düsseldorf gearbeitet hat, bevor er mit RB Leipzig und dem FC Bayern in den Profifußball wechselte.“
  23. Quelle 23Erste Stelle: ein bis zwei Nachmittage pro Woche für U15 bis U17 (Wiedergabe der Folgenseite)

    abgerufen am 23.10.2026

    Zitat anzeigen
    „Sein erster Job in der Sportpsychologie begann mit nur ein bis zwei Nachmittagen pro Woche. Dort betreute er die U15, U16 und U17. Doch schnell merkte er: Es ist unmöglich, mit so wenig Zeit eine individuelle Betreuung für jeden Spieler zu leisten.“
  24. Quelle 24Ziel: Trainer befähigen, Spieler mental zu begleiten (Pelka)

    abgerufen am 23.10.2026

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    „Mein Ziel war es, dass die Trainer in der Lage sind, die Spieler mental zu begleiten, weil sie ja tagtäglich mit ihnen arbeiten.“
  25. Quelle 25Konkurrenz um Kaderplätze und mentale Gesundheit (Pelka)

    abgerufen am 23.10.2026

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    „Es ist ein Hauen und Stechen um die Positionen, die einen dann vielleicht in den Profibereich bringen. Und es wird, glaube ich, auf Kosten der mentalen Gesundheit in diesem Umfeld gegangen.“
  26. Quelle 26Erwartungshaltung junger Spieler (Pelka)

    abgerufen am 23.10.2026

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    „Natürlich hat man als junger Spieler genau diese Erwartungshaltung, dass man es schaffen will. Man tut alles dafür – und da fallen dann manchmal andere Dinge unter den Tisch.“
  27. Quelle 27Erwartungskonflikt zwischen Trainer, Eltern und Spieler (Pelka)

    abgerufen am 23.10.2026

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    „Ein Spieler ist oft in einem Konflikt zwischen dem, was der Trainer von ihm erwartet, dem, was seine Eltern sehen wollen, und dem, was er selbst eigentlich will. Vielleicht möchte sein Papa, dass er viele Tore schießt. Der Trainer will, dass er sich ans Pressing hält.“
  28. Quelle 28Wenn Spielern jede Entscheidung abgenommen wird (Paasch, Einschätzung)

    abgerufen am 23.10.2026

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    „Wenn den Spielern jede Entscheidung abgenommen wird, könnten sie Schwierigkeiten haben, ihre eigenen Fähigkeiten zur Problemlösung zu entwickeln und sich als eigenständige Personen zu entfalten.“
  29. Quelle 29Mögliche Folge: fragiles Selbstwertgefühl (Paasch, Einschätzung)

    abgerufen am 23.10.2026

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    „In sportpsychologischer Hinsicht könnte eine solche Umgebung dazu führen, dass die Spieler abhängig von äußerer Führung und ständiger Bestätigung werden. Dies kann zu einem fragilen Selbstwertgefühl führen, das stark von äußeren Erfolgen und Anerkennung abhängt.“
  30. Quelle 30Sportpsycholog*innen im Leistungszentrum (Elternbroschüre, S. 7)

    abgerufen am 23.10.2026

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    „haben ein großes und vielseitiges Einsatzgebiet. Sie unterstützen die Spieler und Trainer*innen z.B. bei der Leistungsentfaltung, im Selbstmanagement sowie im mentalen Training.“
  31. Quelle 31Jedes Leistungszentrum ist anders aufgestellt (Elternbroschüre, S. 7)

    abgerufen am 23.10.2026

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    „Jedes LZ hat unterschiedliche Strukturen und die Aufgaben und Rollen der einzelnen Positionen variieren.“
  32. Quelle 32Elternansprechpersonen und Kinderschutzbeauftragte (Elternbroschüre, S. 7)

    abgerufen am 23.10.2026

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    „sind die erste Anlaufstelle der Erziehungsberechtigten für allgemeine oder organisatorische Themen.“
  33. Quelle 33Vortrag „Kopfgesundheit“ seit 2016 (Robert-Enke-Stiftung)

    abgerufen am 23.10.2026

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    „Seit 2016 halten der ehemalige Fußballprofi Martin Amedick und Roberts Biograf Ronald Reng für die Robert-Enke-Stiftung den Vortrag „Kopfgesundheit“ zur Depressions-Aufklärung“
  34. Quelle 34Bisher bei gut 30 Klubs (Projektseite, ohne Datum)

    abgerufen am 23.10.2026

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    „Sie waren bereits bei gut 30 Klubs, bei großen wie Bayern München und kleinen wie Kickers Offenbach.“
  35. Quelle 35Warum Aufklärung früh ansetzt (Robert-Enke-Stiftung)

    abgerufen am 23.10.2026

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    „Und je eher, auch ein junger Leistungssportler hierüber Bescheid weiß, desto schneller würde er sich im Bedarfsfall Hilfe holen können, weil er weiß, wo er sie finden würde.“
  36. Quelle 36Förderpreis Seelische Gesundheit im Nachwuchsleistungssport: 2027 zum siebten Mal (Meldung vom 28.08.2026)

    abgerufen am 23.10.2026

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    „Die Robert-Enke-Stiftung verleiht im Jahr 2027 den „Förderpreis Seelische Gesundheit im Nachwuchsleistungssport" zum siebten Mal.“
  37. Quelle 37Eigene Kategorie für Leistungszentren (Meldung vom 28.08.2026)

    abgerufen am 23.10.2026

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    „In drei Kategorien werden drei Sieger mit einem Preisgeld prämiert: Kategorie LZ mit 10.000 EUR“
  38. Quelle 38Beratungshotline der Robert-Enke-Stiftung: Nummer und Sprechzeiten

    abgerufen am 23.10.2026

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    „Hilfe finden: 0241 – 80 36 777 | Sprechzeiten: Von Montag bis Freitag von 09 bis 12 Uhr und von 13 bis 16 Uhr“
  39. Quelle 39Hotline gemeinsam mit der Uniklinik RWTH Aachen (Robert-Enke-Stiftung)

    abgerufen am 23.10.2026

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    „Die Robert-Enke-Stiftung hat in Zusammenarbeit mit der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik der Uniklinik RWTH Aachen eine Beratungshotline ins Leben gerufen.“
  40. Quelle 40Was die Hotline bietet (Robert-Enke-Stiftung)

    abgerufen am 23.10.2026

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    „Die Hotline bietet sowohl für Leistungssportler als auch für Personen, die nicht aus dem Sport kommen, Informationen über Depressionen und deren Behandlungsmöglichkeiten an“
  41. Quelle 41Jede Äußerung, nicht mehr leben zu wollen, ernst nehmen; im akuten Fall 112 oder 110 (Robert-Enke-Stiftung)

    abgerufen am 23.10.2026

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    „Aber hier gilt: jede Äußerung oder jeder Gedanke, sich das Leben zu nehmen muss ernst genommen werden!“
  42. Quelle 42TelefonSeelsorge: drei Nummern, Tag und Nacht, kostenlos und anonym

    abgerufen am 23.10.2026

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    „Jeder kann die TelefonSeelsorge Tag und Nacht kontaktieren – sie ist kostenlos, anonym und kompetent für schwierige Themen.“
  43. Quelle 43Kinder- und Jugendtelefon 116 111: Zeiten, kostenlos, anonym

    abgerufen am 23.10.2026

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    „Montags bis samstags von 14-20 Uhr kannst du mit jemanden aus dem Beratungsteam am Kinder- und Jugendtelefon sprechen. Samstags beraten dich Jugendliche. Egal, um was es geht. Unsere Berater*innen sind für dich da und hören dir zu. Der Anruf kostet nichts und alles bleibt geheim.“
  44. Quelle 44Elterntelefon 0800 111 0 550: Zeiten, anonym und kostenlos

    abgerufen am 23.10.2026

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    „Wir beraten Sie montags, mittwochs und freitags von 9 Uhr bis 17 Uhr, dienstags und donnerstags von 9 Uhr bis 19 Uhr am Telefon.“
  45. Quelle 45Ansprechstelle Safe Sport: Nummer, Zeiten, kostenlos und vertraulich

    abgerufen am 23.10.2026

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    „Unsere psychologische und juristische Beratung unterstützt Dich vertraulich, unabhängig und kostenlos – in Deinem Tempo und nach Deinen Bedürfnissen.“

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