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NLZ-Alltag

Wenn euer Kind nicht mehr Fußball spielen will

Was hinter nachlassender Lust am Fußball stecken kann, wie Eltern darüber sprechen, ohne zu drängen, was das Gespräch mit dem Verein klären kann und welche Wege es gibt: Pause, andere Stufe, Vereinswechsel oder aufhören. Dazu geprüfte Anlaufstellen für den Fall, dass ihr allein nicht weiterkommt. Der Text stellt keine Diagnose und ist keine psychologische Beratung.

Aktualisiert am 16.09.20268 Min. Lesezeit

Ein Kind sitzt von hinten gesehen auf einer Treppe im Hausflur, vor ihm liegt ein Fußball unbeachtet auf dem Boden.
KI-generiertes Symbolbild
Inhalt(9 Abschnitte)

Irgendwann fällt der Satz: „Ich habe keine Lust mehr.“ Manchmal an einem nassen Dienstag im November, manchmal nach einem Spiel, manchmal ohne erkennbaren Anlass. In einer Familie, die viel um den Fußball herum gebaut hat, trifft er hart. Zwei Fragen stehen dann schnell im Raum: warum, und wie es weitergeht.

Dieser Text sagt euch nicht, ob euer Kind weitermachen soll. Er ordnet ein, was hinter nachlassender Lust stecken kann, wie ihr darüber sprecht, ohne zu drängen, wie das Gespräch mit dem Verein laufen kann, welche Wege offenstehen — Pause, andere Stufe, anderer Verein, aufhören — und wann Unterstützung von außen sinnvoll ist. Er stellt keine Diagnose, er bewertet keinen Verein, und er ist keine psychologische Beratung.

Was hinter dem Nein stecken kann

„Ich will nicht mehr“ muss nicht nur eine Aussage über Fußball sein, und dahinter kann mehr als ein Grund stehen. Die folgenden Punkte sind eine Orientierung, keine Prüfliste und kein Test — sie sollen beim Zuhören helfen, nicht beim Einordnen eures Kindes.

Der Umfang ist ein naheliegender Punkt: Training, Fahrten, Spiele und Schule liegen in derselben Woche. Wie viel das in eurem Fall ist und woran ihr Überlastung erkennt, steht in Druck im Jugendfußball erkennen und gegensteuern und Unser Kind ist im NLZ: Wie Familien den Alltag organisieren; hier geht es um das, was danach kommt.

Ein zweiter Punkt ist die Rolle in der Mannschaft. Kader im Leistungszentrum sind in Bewegung. Eine Untersuchung zur deutschen Talentförderung von 2014 beziffert den durchschnittlichen jährlichen Austausch der Kadermitglieder in den Nachwuchsakademien auf 24,5 Prozent und in den U-Nationalteams auf 41,0 Prozent; die Wahrscheinlichkeit, drei Jahre später noch im Programm zu sein, lag in jedem Alter unter 50 Prozent. Das sind Durchschnittswerte über die untersuchten Kader, keine Aussage über den Kader eures Kindes.

Kader im Leistungszentrum sind in Bewegung (Untersuchung von 2014)

24,5 %

der Kadermitglieder in Nachwuchsakademien wurden im Schnitt jedes Jahr ausgetauscht

Quelle [11]

41,0 %

waren es in den U-Nationalmannschaften

Quelle [11]

unter 50 %

lag in jedem Alter die Wahrscheinlichkeit, drei Jahre später noch im Programm zu sein

Quelle [12]

Daneben kann vieles hineinspielen, was mit dem Fußball nichts zu tun hat: die Schule, eine Verletzung oder die Sorge davor, das Miteinander in der Mannschaft. Belegt ist das nicht; fragen könnt ihr trotzdem danach. Ein anderer Punkt betrifft die Auswahl: das Alter im Jahrgang. In einer Auswertung von Geburtsdaten im deutschen Nachwuchsfußball von 2017 stieg der Anteil der in der ersten Jahreshälfte geborenen Kinder über die Auswahlstufen von rund 60 Prozent im Stützpunktprogramm auf rund 75 Prozent in den Jugendnationalmannschaften. Eine Studie mit 16.138 Spielern der Altersklassen U12 bis U15 fand 2021 Hinweise darauf, dass auch die ganzheitliche Einschätzung der Trainerinnen und Trainer früh im Jahr Geborene begünstigt. Mehr dazu in Hat unser Kind Talent für Fußball? Was sich früh sagen lässt.

Zuerst zuhören, nicht verhandeln

Die Elternbroschüre der DFL und des DFB hält in einem Gastbeitrag von Eckardt/Lobinger (Deutsche Sporthochschule Köln) fest, dass Gespräche über Gefühle im Fußball nicht selbstverständlich sind: „Aus Interviews mit Kindern wird deutlich, dass die wenigsten sich mit ihren Eltern über ihre Erfahrungen im Fußball oder ihre Gefühle austauschen.“ Wenn euer Kind gerade von sich aus etwas sagt, ist das also schon viel — auch wenn der Inhalt euch nicht gefällt.

Für das Gespräch selbst schlägt die Broschüre vier Schritte vor, die wir hier nur zusammenfassen: den Zeitpunkt bewusst wählen — manche suchen das Gespräch direkt nach dem Abpfiff, andere brauchen Zeit —, gemeinsam herausfinden, mit wem das Kind am liebsten spricht, Ich-Botschaften nutzen und Lob dosieren, am Ball bleiben (Druckseite 20–21). Die Broschüre rät außerdem, Bemühen statt Ergebnis und Verhalten statt Charakter anzusprechen.

Vier Schritte fürs Gespräch laut Elternbroschüre
  1. Schritt 1: Zeitpunkt bewusst wählen

    Manche suchen das Gespräch direkt nach dem Abpfiff, andere brauchen Zeit.

  2. Schritt 2: Gesprächspartner finden

    Gemeinsam herausfinden, mit wem euer Kind am liebsten spricht.

  3. Schritt 3: Ich-Botschaften nutzen

    Aus eurer Sicht sprechen und Lob dosieren – Bemühen statt Ergebnis, Verhalten statt Charakter.

  4. Schritt 4: Am Ball bleiben

    Den Austausch fortsetzen.

Quellen [1] [2]

Zwei Sätze aus derselben Quelle helfen beim Rollenverständnis. Erstens: „Aber in einem sind sich Kinder einig: Eltern sollten Eltern sein – keine Trainer*innen.“ Zweitens, zur gut gemeinten Unterstützung: „Dabei kann es schon einmal passieren, dass gut gemeinte Unterstützung in Übereifer umschlägt und von Kindern als Leistungsdruck wahrgenommen wird.“ Ein Grund, Rückfragen als Frage zu stellen und nicht als Erwartung.

Der DFB rät Eltern in seinem Faltblatt „Fair bleiben, liebe Eltern!“ für aufgeladene Momente: „Wenn Du häufig aggressiv oder zornig wirst, solltest Du innehalten und Dich fragen, was da gerade passiert. Kritisiere in einem solchen Moment auf gar keinen Fall Dein Kind.“ Das gilt am Spielfeldrand und genauso am Küchentisch.

Wenn die eigene Enttäuschung im Weg steht

Dass euch das Thema mitnimmt, ist normal und nicht euer Fehler. Eine in der Elternbroschüre zitierte Umfrage unter 330 Eltern in Leistungszentren beschreibt, dass vor allem kritische Erfahrungen mit dem eigenen Kind belasten — auf der Bank sitzen, ausgewechselt oder gefoult werden. Die Autorinnen ordnen das so ein: „Wissenschaftliche Untersuchungen mit Familien deuten darauf hin, dass Eltern nur dann ausreichend für ihre Kinder und deren Bedürfnisse da sein können, wenn sie ihre eigenen Emotionen im Griff haben.“

Kernaussage: Untersuchungen mit Familien deuten darauf hin: Eltern können nur dann ausreichend für ihre Kinder da sein, wenn sie ihre eigenen Emotionen im Griff haben.

Quelle [7]

Dazu passt ein weiterer Befund aus der Broschüre: „Studien zeigen auch, dass selbst die bloße Anwesenheit von Eltern bei manchen Kindern Nervosität und Wettkampfangst erzeugen kann.“ Wenn eure Enttäuschung das Gespräch färbt, ist es keine Schwäche, es zu vertagen.

Das Gespräch mit dem Verein

Ein Trainergespräch ersetzt das Gespräch mit dem Kind nicht, und umgekehrt. Wie ihr ein sachliches Trainergespräch vorbereitet, steht ausführlich in Druck im Jugendfußball erkennen und gegensteuern. Für die Motivationsfrage kommen ein paar eigene Punkte dazu.

Fragt nach Beobachtungen statt nach Bewertungen: Seit wann fällt es auf, in welchen Situationen, wie ist der Kontakt zur Mannschaft. Die Elternbroschüre ordnet die Trainerperspektive nüchtern ein: „Bei etwa 20 Kindern fällt es Trainer*innen in der Praxis schwer, jedem gerecht zu werden.“ Das ist keine Entschuldigung und kein Vorwurf, sondern der Rahmen, in dem die Antwort steht.

Wichtig ist, dass euer Kind nicht zwischen die Fronten gerät. Die Broschüre schreibt: „Besonders unterschiedliche Anweisungen von Trainer*innen und Eltern führen dazu, dass Kinder in Loyalitätskonflikte kommen.“ Klärt vorher, was ihr weitergeben dürft, und sagt eurem Kind, dass ihr mit dem Verein sprecht — nicht hinterher.

Fragt im selben Gespräch nach den praktischen Möglichkeiten: weniger Trainingsteilnahme für einige Wochen, ein Wechsel der Trainingsgruppe, eine Auszeit ohne Kaderkonsequenz. Ob das geht und was es für den Kaderplatz bedeutet, sagen unsere Quellen nicht.

Vier Wege, und keiner davon ist ein Rückzug

Pause.
Eine begrenzte, ausgesprochene Auszeit ist etwas anderes als wochenlanges Ausweichen. Vereinbart einen Zeitraum und einen Termin, an dem ihr gemeinsam neu schaut — mit dem Kind und mit dem Verein.
Andere Stufe.
Das Leistungszentrum ist nicht die einzige Stelle, an der Fußball gespielt wird. Wie viele Leistungszentren es gibt und wie sich die Stufen verteilen, steht in Chancen realistisch einordnen und in den Profilen unter NLZ-Verzeichnis; ein Wechsel in einen Heimatverein mit weniger Umfang ist ein Weg und kein Abstieg.
Vereinswechsel.
Für den Zeitpunkt gelten Verbandsregeln: Die Mitgliedsverbände legen einen Stichtag für den Vereinswechsel fest, der frühestens der 1. Juni und spätestens der 31. Juli eines Jahres sein kann. Alles Weitere — Wartefristen, Spielerlaubnis, die Abwägung zwischen den Fällen — steht in Wechsel ins NLZ oder zurück: Was Eltern vorher klären, die vertraglichen Fragen in Fördervertrag im Fußball: Was Eltern vorher wissen sollten.
Aufhören.
Auch das ist eine Entscheidung und kein Scheitern. Sinnvoll ist, sie nicht in der Woche der größten Enttäuschung zu treffen und offen zu lassen, ob sie endgültig ist. Wenn euer Kind gehen will, weil es den Sport nicht mehr mag, ist das etwas anderes, als wenn es geht, weil es die Erwartungen nicht mehr trägt — nach diesem Unterschied könnt ihr fragen.

Wann Unterstützung von außen sinnvoll ist

Wir stellen keine Diagnosen, und ihr müsst das auch nicht. Es reicht zu merken, dass ihr zu zweit nicht weiterkommt: wenn die Lustlosigkeit auf Schule, Schlaf und Freundschaften übergreift, wenn euer Kind gar nicht mehr darüber spricht, wenn es Sätze sagt, die euch erschrecken, oder wenn im Verein Grenzen verletzt wurden. Wie eine Beratung abläuft, könnt ihr beim ersten Kontakt fragen.

Die Einträge stammen aus dem Anlaufstellen-Verzeichnis dieses Portals (Stand 6. September 2026); die Nummern und Zeiten haben wir am 16. September 2026 erneut abgerufen, die von Safe Sport nicht.

  • Kinder- und Jugendtelefon der Nummer gegen Kummer e. V.: 116 111, montags bis samstags von 14 bis 20 Uhr. Laut Anbieter kostet der Anruf nichts und bleibt anonym. Euer Kind kann dort selbst anrufen, ohne euch.
  • Elterntelefon der Nummer gegen Kummer e. V.: 0800 111 0550, montags, mittwochs und freitags von 9 bis 17 Uhr, dienstags und donnerstags von 9 bis 19 Uhr. Diese Nummer ist für euch, wenn ihr euch Sorgen macht oder überfordert fühlt.
  • Beratungshotline der Robert-Enke-Stiftung zum Thema Depression, gemeinsam mit der Uniklinik RWTH Aachen: 0241 – 80 36 777, montags bis freitags von 9 bis 12 und von 13 bis 16 Uhr. Sie informiert laut Stiftung über Depressionen und deren Behandlungsmöglichkeiten, für Leistungssportler wie für Menschen außerhalb des Sports.
  • Ansprechstelle Safe Sport (Safe Sport e. V.): 0800 11 222 00, kostenlos und auf Wunsch anonym, wenn es um körperliche, psychische oder sexualisierte Gewalt im Sport geht.

Wenn es um die Gesundheit eures Kindes geht, führt der Weg in die kinder- und jugendärztliche oder psychotherapeutische Praxis. Eine weitere Liste geprüfter Anlaufstellen steht in Aus dem NLZ aussortiert: die ersten Wochen danach.

Was ihr jetzt tun könnt

  • Nehmt den Satz ernst, ohne ihn sofort zur Entscheidung zu machen. „Keine Lust“ ist ein Anfang, kein Ergebnis.
  • Fragt zu einem ruhigen Zeitpunkt nach Situationen statt nach Gründen: Wann war es zuletzt schön, wann zuletzt schlimm?
  • Trennt eure Sorge von eurer Enttäuschung. Die erste gehört ins Gespräch, die zweite erst einmal woandershin.
  • Klärt mit dem Verein, was praktisch möglich ist — Pause, andere Gruppe, weniger Umfang — und was das für den Kader bedeutet.
  • Setzt einen Termin, an dem ihr gemeinsam neu schaut, statt die Frage wochenlang offen zu lassen.
  • Holt Unterstützung von außen, sobald ihr das Gefühl habt, allein nicht weiterzukommen. Wartet dabei nicht auf eine bestimmte Frist.

Weiterlesen

Dieser Text ist eine allgemeine Einordnung. Er ist keine medizinische, therapeutische oder psychologische Beratung und stellt keine Diagnose. Wenn ihr unsicher seid, wendet euch an eine der oben genannten Stellen.

Quellen

Jede Angabe im Text stützt sich auf diese Belege. Zitate stehen im Wortlaut. Fremdsprachige Zitate mit deutscher Übertragung.

  1. Quelle 1Kinder sprechen mit ihren Eltern selten über Gefühle im Fußball (Elternbroschüre, S. 20–21)

    abgerufen am 06.09.2026

    Zitat anzeigen
    „Aus Interviews mit Kindern wird deutlich, dass die wenigsten sich mit ihren Eltern über ihre Erfahrungen im Fußball oder ihre Gefühle austauschen.“
  2. Quelle 2Leitsätze für Rückmeldungen an das Kind (Elternbroschüre, S. 20–21)

    abgerufen am 06.09.2026

    Zitat anzeigen
    „Bemühen statt Ergebnis“
  3. Quelle 3Rollenerwartung der Kinder an ihre Eltern (Elternbroschüre, S. 18)

    abgerufen am 06.09.2026

    Zitat anzeigen
    „Aber in einem sind sich Kinder einig: Eltern sollten Eltern sein – keine Trainer*innen.“
  4. Quelle 4Anwesenheit der Eltern kann bei manchen Kindern Nervosität und Wettkampfangst erzeugen (Elternbroschüre, S. 18)

    abgerufen am 06.09.2026

    Zitat anzeigen
    „Studien zeigen auch, dass selbst die bloße Anwesenheit von Eltern bei manchen Kindern Nervosität und Wettkampfangst erzeugen kann.“
  5. Quelle 5Gut gemeinte Unterstützung kann als Leistungsdruck ankommen (Elternbroschüre, S. 12)

    abgerufen am 06.09.2026

    Zitat anzeigen
    „Dabei kann es schon einmal passieren, dass gut gemeinte Unterstützung in Übereifer umschlägt und von Kindern als Leistungsdruck wahrgenommen wird.“
  6. Quelle 6Was Eltern in Leistungszentren als belastend erleben — Umfrage unter 330 Eltern (Elternbroschüre, S. 26–27)

    abgerufen am 06.09.2026

    Zitat anzeigen
    „Eine Umfrage unter 330 Eltern in Leistungszentren hat gezeigt: Eltern erleben vielfältige Situationen als stressauslösend. Allen voran belasten Eltern kritische Erfahrungen mit dem eigenen Kind (z.B. auf der Bank sitzen, ausgewechselt oder gefoult werden).“
  7. Quelle 7Eigene Emotionen der Eltern als Voraussetzung dafür, für das Kind da zu sein (Elternbroschüre, S. 26–27)

    abgerufen am 06.09.2026

    Zitat anzeigen
    „Wissenschaftliche Untersuchungen mit Familien deuten darauf hin, dass Eltern nur dann ausreichend für ihre Kinder und deren Bedürfnisse da sein können, wenn sie ihre eigenen Emotionen im Griff haben.“
  8. Quelle 8Loyalitätskonflikt durch unterschiedliche Anweisungen von Eltern und Trainerinnen/Trainern (Elternbroschüre, S. 28–29)

    abgerufen am 06.09.2026

    Zitat anzeigen
    „Besonders unterschiedliche Anweisungen von Trainer*innen und Eltern führen dazu, dass Kinder in Loyalitätskonflikte kommen.“
  9. Quelle 9Grenzen der Trainerperspektive bei Gruppengrößen um 20 Kinder (Elternbroschüre, S. 28–29)

    abgerufen am 06.09.2026

    Zitat anzeigen
    „Bei etwa 20 Kindern fällt es Trainer*innen in der Praxis schwer, jedem gerecht zu werden“
  10. Quelle 10Rat des DFB an Eltern für Momente von Ärger und Zorn (Faltblatt „Fair bleiben, liebe Eltern!“)

    abgerufen am 16.09.2026

    Zitat anzeigen
    „Wenn Du häufig aggressiv oder zornig wirst, solltest Du innehalten und Dich fragen, was da gerade passiert. Kritisiere in einem solchen Moment auf gar keinen Fall Dein Kind.“
  11. Quelle 11Jährlicher Kaderaustausch in deutschen Nachwuchsakademien und U-Nationalteams (Güllich 2014)

    abgerufen am 27.08.2026

    Zitat anzeigen(Original, EN)
    „the mean annual turnover of squad members was 24.5% (youth academies) and 41.0% (national U-teams), respectively.“

    Auf Deutsch: „die durchschnittliche jährliche Fluktuation der Kaderspieler betrug 24,5 % (Nachwuchsakademien) bzw. 41,0 % (U-Nationalmannschaften).“

    Übersetzung: NLZ-Wegweiser

  12. Quelle 12Verbleibwahrscheinlichkeit nach drei Jahren unter 50 Prozent (Güllich 2014)

    abgerufen am 27.08.2026

    Zitat anzeigen(Original, EN)
    „At any age, the probability of persisting in the programme three years later was <50%.“

    Auf Deutsch: „In jedem Alter lag die Wahrscheinlichkeit, drei Jahre später noch im Förderprogramm zu sein, unter 50 %.“

    Übersetzung: NLZ-Wegweiser

  13. Quelle 13Anteil der in der ersten Jahreshälfte Geborenen über die Auswahlstufen (Votteler 2017)

    abgerufen am 15.09.2026

    Zitat anzeigen
    „Geburtenanteil erste Jahreshälfte: Stützpunktprogramm ≈60%, Leistungszentrum ≈69%, Verbandsauswahl ≈72% und Jugendnationalmannschaft ≈75%“
  14. Quelle 14Stichprobe und Altersklassen der Untersuchung zu Sichtungsbewertungen (Leyhr u. a. 2021)

    abgerufen am 16.09.2026

    Zitat anzeigen(Original, EN)
    „Data for highly talented male soccer players selected into the German Soccer Associations' talent promotion program ( N = 16,138) for U12 to U15 age groups“

    Auf Deutsch: „Daten hochtalentierter männlicher Fußballspieler, die in das Talentförderprogramm des Deutschen Fußball-Bundes aufgenommen wurden (N = 16.138), in den Altersklassen U12 bis U15“

    Übersetzung: NLZ-Wegweiser

  15. Quelle 15Verzerrung in der ganzheitlichen Trainereinschätzung zugunsten früh im Jahr geborener Kinder (Leyhr u. a. 2021)

    abgerufen am 16.09.2026

    Zitat anzeigen(Original, EN)
    „trends toward a better holistic rating of early-born players for current and future performance levels“

    Auf Deutsch: „Tendenzen zu einer besseren Gesamtbewertung früh im Jahr geborener Spieler beim aktuellen und künftigen Leistungsniveau“

    Übersetzung: NLZ-Wegweiser

  16. Quelle 16Stichtag für den Vereinswechsel: Rahmen 1. Juni bis 31. Juli, festgelegt vom Mitgliedsverband (§ 3 Nr. 2 DFB-Jugendordnung)

    abgerufen am 16.09.2026

    Zitat anzeigen
    „Die Mitgliedsverbände legen einen Stichtag für den Vereinswechsel fest, der frühestens der 1. Juni und spätestens der 31. Juli eines Jahres sein kann. Sie können zusätzlich eine zweite Wechselperiode nach § 16 Nr. 2.2 der DFB-Spielordnung festlegen.“
  17. Quelle 17Kinder- und Jugendtelefon: Rufnummer, Zeiten, Kosten, Anonymität (Nummer gegen Kummer e. V.)

    abgerufen am 16.09.2026

    Zitat anzeigen
    „Ruf uns an unter 116 111 Montags bis samstags von 14-20 Uhr kannst du mit jemanden aus dem Beratungsteam am Kinder- und Jugendtelefon sprechen. […] Der Anruf kostet nichts und alles bleibt geheim.“
  18. Quelle 18Elterntelefon: Rufnummer und Zeiten (Nummer gegen Kummer e. V.)

    abgerufen am 16.09.2026

    Zitat anzeigen
    „Das Elterntelefon. 0800 111 0550 Wenn Sie sich Sorgen um Ihr Kind machen, sich überfordert oder hilflos fühlen, sind unsere Berater*innen für Sie da. Wir beraten Sie montags, mittwochs und freitags von 9 – 17 Uhr, dienstags und donnerstags von 9 – 19 Uhr.“
  19. Quelle 19Beratungshotline der Robert-Enke-Stiftung: Rufnummer und Sprechzeiten

    abgerufen am 16.09.2026

    Zitat anzeigen
    „Hilfe finden: 0241 – 80 36 777 | Sprechzeiten: Von Montag bis Freitag von 09 bis 12 Uhr und von 13 bis 16 Uhr“
  20. Quelle 20Was die Beratungshotline der Robert-Enke-Stiftung anbietet

    abgerufen am 16.09.2026

    Zitat anzeigen
    „Die Hotline bietet sowohl für Leistungssportler als auch für Personen, die nicht aus dem Sport kommen, Informationen über Depressionen und deren Behandlungsmöglichkeiten an und wird wissenschaftlich begleitet.“
  21. Quelle 21Ansprechstelle Safe Sport: Erreichbarkeit und Kostenfreiheit

    abgerufen am 06.09.2026

    Zitat anzeigen
    „Telefonisch (kostenfrei): 0800 11 222 00 Montag, Mittwoch, Freitag: 10–12 Uhr Donnerstag: 15–17 Uhr“
  22. Quelle 22Ansprechstelle Safe Sport: Anonymität und Themen

    abgerufen am 06.09.2026

    Zitat anzeigen
    „Ist die Beratung anonym und vertraulich? Ja. Du entscheidest, ob Du Deinen Namen nennen möchtest. Wir behandeln alle Informationen streng vertraulich und unterliegen der Schweigepflicht.“
  23. Quelle 23Kinder- und Jugendtelefon: Verschwiegenheit gegenüber Dritten (Nummer gegen Kummer e. V.)

    abgerufen am 06.09.2026

    Zitat anzeigen
    „Niemand erfährt, dass du bei uns angerufen hast.“
  24. Quelle 24Ansprechstelle Safe Sport: Gewaltformen im Namen der Stelle (Impressum)

    abgerufen am 06.09.2026

    Zitat anzeigen
    „Safe Sport e.V. Unabhängige Ansprechstelle für Betroffene sexualisierter, psychischer und physischer Gewalt im Sport“

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