Nach dem NLZ: Wege in Verein, Schule und Sport
Dieser Text sammelt die Wege nach dem Leistungszentrum: Heimatverein oder eine andere Spielklassenebene, ein späterer Einstieg in ein Leistungszentrum, DFB-Stützpunkt, Eliteschule und Schule, Futsal und andere Sportarten, Trainer- und Schiedsrichterausbildung. Mit belegten Zahlen zur Durchlässigkeit, jeweils mit Jahr und Bezugsgruppe — ohne Erfolgsversprechen und ohne Prognose für euer Kind.

Inhalt
Die ersten Wochen nach der Absage haben ihre eigene Logik; darum geht es in Aus dem NLZ aussortiert: die ersten Wochen danach, um das Gespräch mit dem Verein in Wenn das NLZ euer Kind nicht übernimmt: der 30. April. Dieser Text setzt später an: bei der Frage, wo euer Kind ab jetzt spielen und lernen kann.
Wir tragen die Wege zusammen und dazu, was belegt ist: welche Regel gilt, wer zuständig ist, aus welchem Jahr eine Zahl stammt und für welche Gruppe. Was davon für euer Kind das Richtige ist, steht hier nicht. Das entscheidet eure Familie, und ihr dürft euch Zeit lassen.

Was die Zahlen zur Durchlässigkeit hergeben
Arne Güllich hat 2014 die deutsche Talentförderung ausgewertet; Bezugsgruppe waren Nachwuchsakademien und U-Nationalmannschaften. Der mittlere jährliche Kaderaustausch lag bei 24,5 Prozent (Nachwuchsakademien) und 41,0 Prozent (U-Nationalmannschaften), und zu jedem Alterszeitpunkt lag die Wahrscheinlichkeit, drei Jahre später noch im Programm zu sein, unter 50 Prozent.
Daraus folgt zweierlei: Ausscheiden ist in diesem System der häufigere Verlauf, nicht der Ausnahmefall — und wo so viele Plätze frei werden, werden sie auch besetzt. Wie die Quoten insgesamt aussehen, steht unter Chancen realistisch einordnen.
Eine Aufbereitung dieser Befunde durch die Hartplatzhelden gGmbH vom 1. März 2022 nennt zwei Punkte für die Wege danach: Wer erst zur U15 in ein Leistungszentrum wechselt, hat „zumindest eine etwa 10%ige Chance, im NLZ den Übergang in den Herrenbereich zu schaffen“. Und: „Erfolgreichere Profis kamen erst in späterem Alter in die Leistungszentren als weniger erfolgreiche Profis.“ Das ist eine Sekundärquelle ohne Angabe der Einzelstudie — wir führen beides als berichtete Größenordnung, und es ist eine Aussage über Gruppen, nicht über euer Kind.
Ein weiterer Befund betrifft das Alter im Jahrgang: Votteler zeigte 2017 an den Geburtsdaten von 35.390 Nachwuchstalenten, dass der Anteil der in der ersten Jahreshälfte Geborenen von Stufe zu Stufe steigt — bei 16.138 Spielern der Altersklassen U12 bis U15 fanden Leyhr und Kollegen 2021 zwischen relativem Alter und den Schnelligkeits- und Techniktests nur triviale Zusammenhänge. Ausführlich in NLZ-Probetraining: Was Eltern vorbereiten können.
Weiterspielen im Verein: Heimatverein oder eine andere Spielklassenebene
Die Elternbroschüre von DFL und DFB formuliert es als Möglichkeit, nicht als Zusage: Eine Nicht-Übernahme „kann auch Druck verringern und die Freude am Fußballspielen zurückbringen – egal ob der Wechsel in ein weiteres Leistungszentrum oder in einen anderen Verein erfolgt“.
Dass es Zwischenstufen gibt, zeigt die Verteilung der Leistungszentren. Der DFB schreibt: „Deutschlandweit gibt es 58 anerkannte Leistungszentren: bei 18 Bundesligisten, 18 Zweitligisten, 14 bei Drittligisten und acht bei Vereinen aus der Regionalliga.“ Anerkannte Leistungszentren gibt es demnach auch bei Dritt- und Regionalligavereinen — und der Heimatverein ist keine schlechtere, sondern eine andere Entscheidung.
Der Kernsatz dazu: Die Mitgliedsverbände legen laut § 3 Nr. 2 der DFB-Jugendordnung einen Stichtag für den Vereinswechsel fest, „der frühestens der 1. Juni und spätestens der 31. Juli eines Jahres sein kann“. Alles Weitere steht in NLZ verlassen: Regeln für Wechsel und Fördervertrag, das Abwägen mit eurem Kind in Wechsel ins NLZ oder zurück: Was Eltern vorher klären.
Noch einmal ein Leistungszentrum — auch in einem älteren Jahrgang
Die Talentpyramide der Broschüre führt die Leistungszentren zweimal: in der Talentförderung für U12 bis U15 und in der Eliteförderung für U16 bis U23. Die Förderung reicht also über die U15 hinaus; ein Aufnahmeverfahren nennt die Pyramide nicht.
Zwei Vereine beschreiben ihren Bewerbungsweg über die jüngsten Jahrgänge hinaus. Der Chemnitzer FC schreibt, sein Nachwuchsleistungszentrum biete „interessierten und talentierten Spielern aller Altersstufen die Möglichkeit, sich für ein Probetraining zu bewerben“ (laut Vereinsseite, Stand 18.10.2026) — auf derselben Domain liegt allerdings ein älteres Formular, das ab U15 nur aktuelle Landesauswahlspieler einlädt; die Angaben sind also nicht einheitlich. Der FC Rot-Weiß Erfurt bietet auf seinem Bewerbungsbogen die Altersklassen von den F-Junioren U8/U9 bis zu den „A-Junioren U18/U19“ (laut Vereinsseite, Stand 18.10.2026). Profile: NLZ-Profil Chemnitzer FC und NLZ-Profil FC Rot-Weiß Erfurt e.V..
Zwei Beispiele, keine Empfehlung und keine Bewertung; wie Bewerbungswege funktionieren, steht in Wie kommt mein Kind ins Nachwuchsleistungszentrum?. Fragt vor einer Bewerbung beim Verein nach dem aktuellen Stand.
Der DFB-Stützpunkt nach dem Leistungszentrum
Der DFB beschreibt das Stützpunkttraining so: „Nach der Nominierung für einen DFB-Stützpunkt trainieren talentierte Spieler*innen im Altersbereich U 12 bis U 15 zusätzlich zum Verein einmal pro Woche mit hoher Qualität.“ Dazu: „Junioren profitieren in der Regel bis zur U 15, Juniorinnen bis zur U 16 vom DFB-Stützpunkt-Training.“
Die Elternbroschüre nennt einen Ausschluss: „Die Spieler, die in der U12 bereits in einem Leistungszentrum spielen, sind jedoch von dieser Verbandsförderung ausgenommen.“ Wie dieser Ausschluss nach einem Ausscheiden aus dem Leistungszentrum gehandhabt wird, ist auf den von uns geprüften Seiten nicht angegeben (Stand 16.09.2026) — das ist eine Frage an euren Landesverband, und sie lohnt sich nur, solange euer Kind im Altersfenster liegt. Mehr dazu: DFB-Stützpunkt: Sichtung, Alter und Unterschied zum NLZ.
Schule, Eliteschule und der Plan B, der jetzt Plan A ist
Die Elternbroschüre ist hier deutlich: „Trotz aller fußballerischer Begabung: Die schulische Ausbildung steht an erster Stelle.“ Und: „Für jeden LZ-Spieler bedeutet das, einen Plan B in der Tasche zu haben, denn in fast allen Fällen wird dieser auch gebraucht.“ Daniel Feld, bei der DFL Leiter Nachwuchs & Leistungszentren, wird dort zitiert: „Die allerwenigsten Spieler schaffen den Sprung in den Lizenzbereich. Daher ist eine gute schulische und berufliche Ausbildung parallel zum Fußball mindestens genauso wichtig.“
Eliteschulen des Fußballs verbinden schulische und sportliche Förderung. Der DFB zählt „40 Eliteschulen in ganz Deutschland“ (Stand 16.09.2026); der Sächsische Fußball-Verband beschreibt als Merkmale „zusätzliches Fußballtraining im Rahmen des Schulunterrichts“ und „flexible Regelungen hinsichtlich schulischer Abläufe“. Fragt bei der Schule nach, welche Angebote ohne Leistungszentrum weiterlaufen und wer über sie entscheidet: Beurlaubungen, Stundenplan, Förderangebote und, falls vorhanden, den Wohn- oder Internatsplatz — und fragt nach Fristen (zur Wohnsituation: NLZ-Internat mit 14? Was Familien vorher klären sollten).
Zum Schulwechsel sagt die Broschüre: „Ein Schulwechsel ist allerdings nicht immer nötig und in einigen Fällen auch nicht zu empfehlen.“ Eine Empfehlung für euren Einzelfall geben wir nicht; dafür könnt ihr euch an die Schule oder die Schulaufsicht eures Bundeslandes wenden.
Futsal, andere Sportarten, andere Formen des Spiels
Futsal ist im Verbandsrecht eine eigene Spielform: Die DFB-Jugendordnung verweist für Fußballspiele in der Halle im Jugendbereich auf § 38 der DFB-Futsal-Ordnung, und die DFB-Ausbildungsordnung kennt Futsal als eigenes Profil der Trainer-C-Lizenz sowie als eigene Lizenzstufe. Ob es in eurer Nähe Futsal-Spielbetrieb für die Altersklasse eures Kindes gibt, steht auf den geprüften DFB-Seiten nicht; fragt dazu beim zuständigen Landesverband nach.
Auch ein Wechsel der Sportart ist kein Bruch mit allem Bisherigen. Die schon genannte Aufbereitung von 2022 hält fest: „Ein Großteil der Herrenspieler internationaler Klasse hat als Jugendlicher weniger Zeit für die Hauptsportart Fußball aufgewandt und sich einer Zweitsportart zugewandt.“ Auch das ist eine Beobachtung an Gruppen, keine Anleitung.
Trainerin oder Trainer werden: der Einstieg über die C-Lizenz
Wer im Fußball bleiben will, ohne selbst Leistungssport zu treiben, kann früh mit der Trainerausbildung beginnen. Die DFB-Ausbildungsordnung (Stand 1. Juli 2026) nennt für die C-Lizenz als besondere Zulassungsvoraussetzung „die Vollendung des 15. Lebensjahrs (die Lizenz kann ab der Vollendung des 16. Lebensjahrs erteilt werden)“ sowie eine Erste-Hilfe-Grundausbildung, die zum Zeitpunkt der Lizenzierung nicht länger als zwei Jahre zurückliegen darf.
Zum Umfang heißt es: „Die C-Lizenzausbildung hat einen Umfang von 120 Lerneinheiten (LE) inklusive Leistungsnachweise.“ Angeboten werden die Profile Kinder, Jugend, Erwachsene und Futsal. Vorausgesetzt wird unter anderem der „Nachweis über die Mitgliedschaft in einem Verein eines Mitgliedsverbands des DFB“; der Antrag ist „an die Stelle zu richten, bei der die Ausbildung stattfindet (Landesverband bzw. DFB)“. Praktisch: Der erste Anruf geht an den Landesverband.
Schiedsrichterin oder Schiedsrichter: Einstieg ab zwölf
Die DFB-Schiedsrichterordnung (Stand 1. Juli 2026) setzt eine niedrige Hürde: „Das Mindestalter für Schiedsrichter beträgt 12 Jahre.“ Für die Jüngeren gilt eine eigene Kategorie: „Jung-Schiedsrichter ist, wer das 12. Lebensjahr vollendet hat, aber noch nicht 16 Jahre alt ist. Ein Schiedsrichter kann auch bis zum 18. Lebensjahr Jung-Schiedsrichter bleiben. Minderjährige Bewerber bedürfen des Einverständnisses ihres gesetzlichen Vertreters.“ Und: „Jung-Schiedsrichter sollen von erfahrenen Schiedsrichtern (Paten) betreut und bei ihren ersten Spielen begleitet werden.“
Zuständig sind wieder die Landesverbände: Meldung, Ausbildung und Prüfung „werden unter Beachtung der Ausbildungsordnung durch die Schiedsrichterordnungen der Landesverbände geregelt“. Der Anfang ist bescheiden — „In der Regel wird ein Schiedsrichter zunächst in der untersten Klasse eingestuft“ —, ein Aufstieg hängt von den Leistungen ab, und einen Anspruch darauf gibt es laut Ordnung nicht.
Schritt 1: Ab zwölf Jahren
Das Mindestalter liegt bei zwölf Jahren; Minderjährige brauchen das Einverständnis der Eltern.
Schritt 2: Beim Landesverband melden
Meldung, Ausbildung und Prüfung regeln die Schiedsrichterordnungen der Landesverbände.
Schritt 3: Mit Pate in die ersten Spiele
Erfahrene Schiedsrichter sollen Jung-Schiedsrichter betreuen und bei den ersten Spielen begleiten.
Schritt 4: Start in der untersten Klasse
Ein Aufstieg hängt von den Leistungen ab; einen Anspruch darauf gibt es nicht.
Was ihr jetzt tun könnt
- Sortiert die Wege nach dem, was euer Kind will — nicht danach, was der alten Laufbahn am nächsten liegt.
- Betrachtet die Entscheidung über den Verein und die über die Schule getrennt; die Fristen dafür klärt ihr gesondert.
- Schreibt auf, wer für welche Frage zuständig ist: Verein, Landesverband, Schule.
- Wenn ihr Redebedarf habt: Das Kinder- und Jugendtelefon von Nummer gegen Kummer e. V. ist anonym und kostenlos unter 116 111 erreichbar, montags bis samstags von 14 bis 20 Uhr; das Elterntelefon desselben Trägers unter 0800 111 0 550, montags, mittwochs und freitags von 9 bis 17 Uhr, dienstags und donnerstags von 9 bis 19 Uhr (beides von uns geprüft am 16.09.2026). Weitere Anlaufstellen: Aus dem NLZ aussortiert: die ersten Wochen danach.
Weiterlesen
- Die ersten Wochen nach der Absage: Aus dem NLZ aussortiert: die ersten Wochen danach
- Das Gespräch mit dem Verein vor der Entscheidung: Wenn das NLZ euer Kind nicht übernimmt: der 30. April
- Wechsel, Abmeldung, Wartefristen und Spielerlaubnis: NLZ verlassen: Regeln für Wechsel und Fördervertrag
- Wie die Quoten tatsächlich aussehen: Chancen realistisch einordnen
Dieser Text ist eine allgemeine Einordnung. Er ist keine medizinische, therapeutische oder psychologische Beratung und stellt keine Diagnose. Wenn ihr unsicher seid, wendet euch an eine der oben genannten Stellen.
Quellen
Quelle 1Jährlicher Kaderaustausch in deutschen Nachwuchsakademien und U-Nationalmannschaften (Güllich 2014)
Zitat anzeigen(Original, EN)
„the mean annual turnover of squad members was 24.5% (youth academies) and 41.0% (national U-teams), respectively.“
Auf Deutsch: „die durchschnittliche jährliche Fluktuation der Kaderspieler betrug 24,5 % (Nachwuchsakademien) bzw. 41,0 % (U-Nationalmannschaften).“
Quelle 2Verbleibwahrscheinlichkeit nach drei Jahren unter 50 Prozent (Güllich 2014)
Zitat anzeigen(Original, EN)
„At any age, the probability of persisting in the programme three years later was <50%.“
Auf Deutsch: „In jedem Alter lag die Wahrscheinlichkeit, drei Jahre später noch im Förderprogramm zu sein, unter 50 %.“
Quelle 3Berichtete Größenordnung für Spieler, die erst zur U15 in ein Leistungszentrum wechseln (Rezeption der Güllich-Befunde, 2022)
Zitat anzeigen
„Ein U15 Spieler, der in ein NLZ wechselt, hat zumindest eine etwa 10%ige Chance, im NLZ den Übergang in den Herrenbereich zu schaffen.“
Quelle 4Späterer Einstieg bei erfolgreicheren Profis (Rezeption der Güllich-Befunde, 2022)
Zitat anzeigen
„Erfolgreichere Profis kamen erst in späterem Alter in die Leistungszentren als weniger erfolgreiche Profis“
Quelle 5Zweitsportart und geringerer Fußballumfang bei Spielern internationaler Klasse (Rezeption, 2022)
Zitat anzeigen
„Ein Großteil der Herrenspieler internationaler Klasse hat als Jugendlicher weniger Zeit für die Hauptsportart Fußball aufgewandt und sich einer Zweitsportart zugewandt.“
Quelle 6Anstieg des Anteils früh im Jahr geborener Kinder über die Auswahlstufen (Votteler 2017, 35.390 Nachwuchstalente)
Zitat anzeigen
„Geburtenanteil erste Jahreshälfte: Stützpunktprogramm ≈60%, Leistungszentrum ≈69%, Verbandsauswahl ≈72% und Jugendnationalmannschaft ≈75%“
Quelle 7Nur triviale Zusammenhänge zwischen relativem Alter und gemessenen Schnelligkeits-/Techniktests (Leyhr u. a. 2021, 16.138 Spieler U12–U15)
Zitat anzeigen(Original, EN)
„only trivial effects with speed abilities and technical skills“
Auf Deutsch: „nur geringfügige Effekte bei Schnelligkeitsfähigkeiten und technischen Fertigkeiten“
Quelle 8Nicht-Übernahme kann Druck verringern — Wechsel in ein weiteres Leistungszentrum oder in einen anderen Verein (Modus „kann“)
Zitat anzeigen
„Sie kann auch Druck verringern und die Freude am Fußballspielen zurückbringen – egal ob der Wechsel in ein weiteres Leistungszentrum oder in einen anderen Verein erfolgt.“
Quelle 9Zahl und Ligaverteilung der anerkannten Leistungszentren (Beleg für die Spielklassenebenen unterhalb der Bundesligen)
Zitat anzeigen
„Deutschlandweit gibt es 58 anerkannte Leistungszentren: bei 18 Bundesligisten, 18 Zweitligisten, 14 bei Drittligisten und acht bei Vereinen aus der Regionalliga.“
Quelle 10Wechselstichtag der Landesverbände: frühestens 1. Juni, spätestens 31. Juli (§ 3 Nr. 2 DFB-Jugendordnung)
Zitat anzeigen
„Die Mitgliedsverbände legen einen Stichtag für den Vereinswechsel fest, der frühestens der 1. Juni und spätestens der 31. Juli eines Jahres sein kann.“
Quelle 11Talentpyramide: Leistungszentren in zwei Förderstufen (U12–U15 Talentförderung, U16–U23 Eliteförderung)
Zitat anzeigen
„ELITEFÖRDERUNG […] 58 Leistungszentren (U16–U23) […] TALENTFÖRDERUNG […] 58 Leistungszentren (U12–U15)“
Quelle 12Chemnitzer FC: Bewerbungsweg für ein Probetraining ohne Altersgrenze (Vereinsangabe)
Zitat anzeigen
„Das Nachwuchsleistungszentrum des Chemnitzer FC bietet interessierten und talentierten Spielern aller Altersstufen die Möglichkeit, sich für ein Probetraining zu bewerben.“
Quelle 13Chemnitzer FC: älteres Parallelformular auf derselben Domain beschränkt ab U15 auf Landesauswahlspieler (uneinheitliche Vereinsangabe)
Zitat anzeigen
„NACHWUCHSLEISTUNGSZENTRUM — DIE HIMMELBLAUEN — BEREIT ZU BEGEISTERN — BEWERBUNG FÜR EIN PROBETRAINING — Chemnitzer FC e. V.“
Quelle 14FC Rot-Weiß Erfurt: Bewerbungsbogen bietet die Altersklassen F-Junioren U8/U9 bis A-Junioren U18/U19 zur Auswahl (Vereinsangabe)
Zitat anzeigen
„Hiermit bewerbe ich mich für ein Probetraining beim FC Rot Weiß Erfurt e.V. — A-Junioren U18/U19 — B-Junioren U16/U17 — C-Junioren U14/U15 — D-Junioren U12/U13 — E-Junioren U10/U11 — F-Junioren U8/U9“
Quelle 15DFB-Stützpunkt: Nominierung, Altersbereich U 12 bis U 15, einmal pro Woche zusätzlich zum Verein
Zitat anzeigen
„Nach der Nominierung für einen DFB-Stützpunkt trainieren talentierte Spieler*innen im Altersbereich U 12 bis U 15 zusätzlich zum Verein einmal pro Woche mit hoher Qualität.“
Quelle 16DFB-Stützpunkt: Förderdauer bis U 15 (Junioren) bzw. U 16 (Juniorinnen)
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„Junioren profitieren in der Regel bis zur U 15, Juniorinnen bis zur U 16 vom DFB-Stützpunkt-Training.“
Quelle 17Leistungszentrums-Spieler sind von der Verbandsförderung im Stützpunktprogramm ausgenommen
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„Die Spieler, die in der U12 bereits in einem Leistungszentrum spielen, sind jedoch von dieser Verbandsförderung ausgenommen. Das Stützpunktprogramm läuft von der U12 bis U15.“
Quelle 18Vorrang der schulischen Ausbildung und Notwendigkeit eines Plan B (Elternbroschüre)
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„Trotz aller fußballerischer Begabung: Die schulische Ausbildung steht an erster Stelle. […] Für jeden LZ-Spieler bedeutet das, einen Plan B in der Tasche zu haben, denn in fast allen Fällen wird dieser auch gebraucht.“
Quelle 19Daniel Feld (DFL, Leiter Nachwuchs & Leistungszentren) zur Bedeutung schulischer und beruflicher Ausbildung
Zitat anzeigen
„Die allerwenigsten Spieler schaffen den Sprung in den Lizenzbereich. Daher ist eine gute schulische und berufliche Ausbildung parallel zum Fußball mindestens genauso wichtig.“
Quelle 20Zahl der Eliteschulen des Fußballs (Stand des Abrufs)
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„40 Eliteschulen in ganz Deutschland bilden ein flächendeckendes Netzwerk an speziellen Bildungs- und Fördereinrichtungen für Fußball-Talente.“
Quelle 21Merkmale einer Eliteschule des Fußballs aus Sicht eines Landesverbands
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„zusätzliches Fußballtraining im Rahmen des Schulunterrichts […] flexible Regelungen hinsichtlich schulischer Abläufe“
Quelle 22Schulwechsel ist nicht immer nötig (Modus der Elternbroschüre)
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„Ein Schulwechsel ist allerdings nicht immer nötig und in einigen Fällen auch nicht zu empfehlen.“
Quelle 23Fußballspiele in der Halle im Jugendbereich richten sich nach § 38 der DFB-Futsal-Ordnung
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„Hinsischtlich der Regelungen für Fußballspiele in der Halle im Jugendbereich wird auf § 38 der DFB-Futsal-Ordnung verwiesen.“
Quelle 24Futsal als eigenes Profil der Trainer-C-Lizenz und als eigene Lizenzstufe
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„Nachfolgende Profile werden angeboten: – Profil Kinder – Profil Jugend – Profil Erwachsene – Profil Futsal“
Quelle 25Trainer-C-Lizenz: Mindestalter für Zulassung und Erteilung, Erste-Hilfe-Nachweis (§ 19 Nr. 1 DFB-Ausbildungsordnung)
Zitat anzeigen
„die Vollendung des 15. Lebensjahrs (die Lizenz kann ab der Vollendung des 16. Lebensjahrs erteilt werden), – der Nachweis einer Erste-Hilfe-Grundausbildung“
Quelle 26Umfang der C-Lizenzausbildung (§ 19 Nr. 2 DFB-Ausbildungsordnung)
Zitat anzeigen
„Die C-Lizenzausbildung hat einen Umfang von 120 Lerneinheiten (LE) inklusive Leistungsnachweise.“
Quelle 27Zulassung zu einer Trainerausbildung: Antrag beim Landesverband bzw. DFB, Vereinsmitgliedschaft (§ 13 DFB-Ausbildungsordnung)
Zitat anzeigen
„Der Antrag ist an die Stelle zu richten, bei der die Ausbildung stattfindet (Landesverband bzw. DFB). […] Nachweis über die Mitgliedschaft in einem Verein eines Mitgliedsverbands des DFB“
Quelle 28Mindestalter für Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter (§ 1 DFB-Schiedsrichterordnung)
Zitat anzeigen
„Das Mindestalter für Schiedsrichter beträgt 12 Jahre.“
Quelle 29Jung-Schiedsrichter: Altersspanne, Verlängerung bis 18 und Einverständnis des gesetzlichen Vertreters (§ 12 Nr. 2 DFB-Schiedsrichterordnung)
Zitat anzeigen
„Jung-Schiedsrichter ist, wer das 12. Lebensjahr vollendet hat, aber noch nicht 16 Jahre alt ist. Ein Schiedsrichter kann auch bis zum 18. Lebensjahr Jung-Schiedsrichter bleiben. Minderjährige Bewerber bedürfen des Einverständnisses ihres gesetzlichen Vertreters.“
Quelle 30Patenbetreuung für Jung-Schiedsrichter (§ 12 Nr. 3 DFB-Schiedsrichterordnung)
Zitat anzeigen
„Jung-Schiedsrichter sollen von erfahrenen Schiedsrichtern (Paten) betreut und bei ihren ersten Spielen begleitet werden.“
Quelle 31Zuständigkeit der Landesverbände für Meldung, Ausbildung und Prüfung (§ 3 Nr. 2 DFB-Schiedsrichterordnung)
Zitat anzeigen
„Die Voraussetzungen zur Meldung zum Schiedsrichteramt und zu anderen den Schiedsrichtern übertragenen Funktionen, die Ausbildung und Prüfungen sowie die Fortbildung werden unter Beachtung der Ausbildungsordnung durch die Schiedsrichterordnungen der Landesverbände geregelt.“
Quelle 32Einstufung in die unterste Klasse und fehlender Anspruch auf Aufstieg (§ 4 DFB-Schiedsrichterordnung)
Zitat anzeigen
„In der Regel wird ein Schiedsrichter zunächst in der untersten Klasse eingestuft. […] Der Aufstieg eines Schiedsrichters, Schiedsrichtercoaches und Schiedsrichterbeobachters in eine höhere Klasse ist von seinen Leistungen abhängig. Ein Anspruch besteht nicht.“
Quelle 33Anlaufstelle Kinder- und Jugendtelefon: Rufnummer, Zeiten, Kosten (Träger: Nummer gegen Kummer e. V.)
Zitat anzeigen
„Wir beraten dich montags bis samstags von 14 Uhr bis 20 Uhr am Telefon. Anonym & kostenlos 116 111 anrufen“
Quelle 34Anlaufstelle Elterntelefon: Rufnummer, Zeiten, Kosten (Träger: Nummer gegen Kummer e. V.)
Zitat anzeigen
„Wir beraten Sie montags, mittwochs und freitags von 9 Uhr bis 17 Uhr, dienstags und donnerstags von 9 Uhr bis 19 Uhr am Telefon. Anonym & kostenlos 0800 111 0 550 anrufen“
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